Willkommen zum DigitalDay an der Kantonsschule Zofingen

DigitalDays sind mittlerweile schweizweite Events, an denen sich namhafte Firmen und Institutionen beteiligen. Die Kantonsschule Zofingen will mit ihrem ersten DigitalDay die Chancen, Perspektiven und Grenzen der Digitalisierung im Bildungsbereich thematisieren und dafür eine Plattform für Lehrpersonen der Sekundarstufe II, aber auch für Experten der Hochschulen und der Privatwirtschaft bieten.

Motto

Der DigitalDay 2019 steht unter dem Motto "Von GoodPractice zu Zukunftsszenarien". Mit diesem Motto wird ein gewisser Spagat gewagt: Einerseits sollen praktische Beispiele aus dem Unterricht mit gezieltem Einsatz digitaler Medien gezeigt werden, andererseits soll auch der Blick auf zukünftige Herausforderungen für unsere Gymnasiasten in der Privatwirtschaft und an Hochschulen gerichtet werden.

Erfahrungen der Kantonsschule Zofingen

Die Kantonsschule Zofingen hat sich in den letzten Jahren didaktisch und technisch gezielt auf die digitalen Herausforderungen im Unterricht vorbereitet. Seit 3 Jahren verfolgt die Schule konsequent das "Bring Your Own Device" Konzept und stützt sich dabei auf Office 365. Zudem wurde im Aargauischen Gymnasium das obligatorische Fach Informatik bereits eingeführt.

Programm

Im Anschluss an das Eröffnungsreferat von Ph. Wampfler (Uni ZH, Dozent Fachdidaktik Deutsch) zum Thema «Die Schweizer Gymnasien - Ein Blick in die digitale Zukunft» können Sie aus einem breiten Angebot an interessanten Sessions aus den Bereichen Privatindustrie (rot markiert), Hochschule/Forschung (grün) sowie Good Practice aus dem Unterrichtsalltag (blau) auswählen. Während des ganzen Nachmittags können Sie zudem Ausstellungen von Unternehmungen und Referenten aus dem Bildungsbereich besuchen. Den Abschluss dieses ersten DigitalDays in Zofingen bildet das Referat von Prof. Dr. Alexandra Cloots, FHS St. Gallen zum Thema "Auf in die Zukunft – was erwartet uns in einer digitalisierten Arbeitswelt?" Weitere Details zu den einzelnen Sessions und Referenten entnehmen Sie dem Detailprogramm (Ausklapptext) oder einem Klick auf das entsprechende Feld in der Tabelle.

Zeit Programm
13:00 - 13:45 AusstellungDie Schweizer Gymnasien – ein Blick in die digitale Zukunft
Philippe Wampfler, Uni ZH, Dozent Fachdidaktik Deutsch
14:00 - 14:30 Gezieltes Recherchieren im InternetThymio LernroboterGrammaire FrançaiseDigitales Lernen (1/2)Erfahrungsbericht aus sieben Jahren Tablet-KlassenVideobasiertes Lernen Prowise macht digitalen Unterricht für jeden zugänglich
14:45 - 15:15 Chancen des digitalen UnterrichtsVirtual Reality BYOD in der BiologieDigitales Lernen (2/2)Office 365 - Kollaboration par excellencewww.istest2.chAkzentfach Digikom
15:30 - 16:00 Digitalisierung – Erwartungen der Wirtschaft an die Schule(E)-Assessment im digitalen Zeitaltersmartmusic «Bildschirm-Moleküle»Moodle und OneNotewww.nanoo.tv
16:15 - 16:45 Auf in die Zukunft – was erwartet uns in einer digitalisierten Arbeitswelt?
Prof. Dr. Alexandra Cloots, FHS St. Gallen
16:45 - 17:30 Apero / Offener Ausklang

TitelDie Schweizer Gymnasien – ein Blick in die digitale Zukunft
AutorPhilippe Wampfler, Uni ZH, Dozent Fachdidaktik Deutsch
Zeit13:00 - 13:45
Beschreibung
In den letzten Jahren hat sich das BYOD-Paradigma an Schweizer Gymnasien durchgesetzt. Seine technische und pädagogische Umsetzung läuft an den meisten Schulen. Die Diskussion darüber, welche Kompetenzen und Lernziele an den Gymnasien im Vordergrund stehen sollen, wurde dabei aber eher zögerlich diskutiert. Das Referat umreisst den Leitmedienwandel, den die Digitalisierung mit sich gebracht hat, und entwickelt verschiedene Szenarien, wie sich die Schweizer Gymnasien in diesem gesellschaftlichen Wandel verändern könnten.

TitelGezielt finden statt ewig suchen im Internet
AutorThomas Angeli, Redaktor Beobachter
Zeit14:00 - 14:30
Beschreibung «Einfach mal googeln» und dann den Rest auf Wikipedia zusammensuchen – wer so im Internet Informationen sucht, gelangt oftmals nicht an die relevanten Informationen. Mit dem ständig wachsenden Datenberg wird es immer schwieriger, nicht bloss in der eigenen Informationsblase herumzusurfen. Wissenschaftlerinnen, Schüler und Medienschaffende sind gleichermassen betroffen und müssen immer wieder neue Lösungen finden, um an die für sie wichtigen Daten zu kommen. Beobachter-Redaktor Thomas Angeli zeigt, wie Journalisten im Internet recherchieren, wie sich Google für die eigenen Bedürfnisse anpassen lässt und wie man Informationen verifizieren kann. Denn die Voraussetzungen, um bei Internet-Suchen zum Ziel zu kommen, sind denkbar einfach: Es braucht einen Computer, ein paar handwerkliche Kniffs – und vor allem gesunden Menschenverstand.

TitelThymio ein vielseitiger Lernroboter
AutorThomas Schenker, Bischoff AG
Zeit14:00 - 14:30
Beschreibung Thymio wurde in der Schweiz entwickelt in einer Kooperation zwischen der ETH Lausanne EPFL (MOBOTS) und der Kunstschule Lausanne (ECAL) mit der Vision, möglichst vielen Menschen ein erschwingliches Medium zur Verfügung zu stellen, um sich auf kreative Weise mit Naturwissenschaft und Technik auseinanderzusetzen. Das schlichte Design dieses Lernroboters lässt kaum erahnen, dass er nebst seinen zwei geschwindigkeitsgeregelten Antriebsmotoren auch mit 9 Näherungssensoren, 5 Sensor-Tasten, 3D-Lagesensor, Lautsprecher, Mikrophon und Temperatursensor ausgerüstet ist. Das Anwendungsspektrum dieses Lernroboters ist sehr breit. Dank sechs fix eingebauten Verhaltensmustern kann Thymio bereits ab dem ersten Zyklus des LP21 sinnvoll eingesetzt werden. Die Programmierumgebung Aseba-Studio wurde aber ursprünglich für die Ausbildung von grundlegenden Robotik-Konzepten auf Universitätsstufe entwickelt. Eine spezielle Adaption dieser Programmierumgebung und die Erweiterung mit der visuellen Programmiersprache VPL erlaubt einen sehr niederschwelligen Einstieg in die Programmierung eines reaktiven Systems. Die Programmierumgebung wurde in den letzten Jahren speziell für den Bereich Zyklus 2 und 3 mit Blockly und Scratch ergänzt. Für die Stufe Sek II eignet sich der kurze Einstieg über die visuelle Programmierung mit VPL ebenfalls. Das Aseba-Studio zeigt den aus VPL generierten Quelltext an und gibt den Lernenden die Möglichkeit die Programmierung direkt auf der Textstufe nachzuvollziehen und weiterzuführen. Die Programmierumgebung bietet dazu eine gute Syntax- sowie Debugging-Unterstützung an, vergleichbar mit professionellen Entwicklungsumgebungen. Die kompakte Bauweise von Thymio mit Wireless-Verbindung machen den Einsatz im Unterricht sehr unkompliziert (out of the Box).
www.thymio.org
www.techtools21.ch/
www.bischoff-ag.ch

TitelFaire le point – Zweierlei Neuerscheinungen als eLernmittel praktisch anwenden
AutorCorinne Müller, Kantonsschule Zofingen
Zeit14:00 - 14:30
Beschreibung Anhand zweier Neuerscheinungen lernen Sie die Funktionsweisen unterschiedlicher eLernmittel und deren vielseiteigen Anwendungsmöglichkeiten für den eigenen Unterricht kennen. Faire le point – Grammaire française, erschienen im Juni 2018, entspricht einem Theorie- und Nachschlagewerk. Faire le point – Exercices, erscheint im Sommer 2019, ist ein eLernmittel, das für aktive Bearbeitung erstellt wurde mit vielerlei Übungen und Aktivitäten. Zudem bereichern weiterführende Funktionen ein interaktives Lernen. Ziel dieser Präsentation ist es, praktische Anwendungsbeispiele verschiedener eLernmittel-Typen kennenzulernen, um die Unterrichtsvielfalt zu erweitern. Sollten Sie bereits im Besitz eines der genannten Bücher oder eines anderen eLernmittels vom hep-Verlag sein, ist es hilfreich, am eigenen Laptop die gezeigten Funktionen selber umzusetzen und auszuprobieren. Weiterführende Informationen
www.hep-verlag.ch/elehrmittel
www.hep-verlag.ch/catalogsearch/result/?q=faire+le+point

TitelDigitales Lernen – wie gehen die Schüler/-innen damit um? (1/2)
AutorMarco Arni, Kantonsschule Zofingen
Zeit14:00 - 14:30
Beschreibung Wie funktioniert digitales Lernen in der Praxis? Wie gehen Schülerinnen und Schüler in ihrem Schulalltag mit den digitalen Lernangeboten um? Welche Strategien und Techniken haben sich für sie als „good practice“ bewährt? In Form eines offenen Schulzimmers zeigen Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Zofingen, wie sie im Schulalltag mit BYOD arbeiten und umgehen. Anhand konkreter Beispiele aus dem Alltag sollen sich Gespräche und Diskussionen mit Gymnasiastinnen und Gymnasiasten über Möglichkeiten, Chancen, aber auch Grenzen des digitalen Lernens entwickeln.

TitelProwise macht digitalen Unterricht für jeden zugänglich
AutorFabrice Stutz, Prowise Schweiz
Zeit14:00 - 14:30
Beschreibung Prowise macht digitalen Unterricht für jeden zugänglich. Gerne präsentieren wir Ihnen Gesamtlösungen, welche explizit für den Unterricht entwickelt wurden und sich schon seit Jahren im Bildungswesen bewährt haben. Durch die Verwendung von Touchscreens, mobilen Geräten und benutzerfreundlicher Software aus eigener Entwicklung erleichtert Prowise den Einstieg in digitale Lernumgebungen und Arbeitswelten.

TitelGuter Fachunterricht dank oder trotz neuer Technologien
AutorKurt Locher EMS Schiers, Graubünden
Zeit14:00 - 14:30
Beschreibung Meine mittlerweile siebenjährige Erfahrung im Unterrichten mit Tablet-Klassen hat mir gezeigt, dass die neuen Technologien im Unterrichtsalltag eine oft unspektakuläre, aber äusserst vielseitige Bereicherung des Fachunterrichts mit sich bringen. Meistens liegt hier der Focus nicht primär auf dem Erwerb von digitalen Kompetenzen, sondern viel mehr in der Aufwertung des Unterrichts an sich. Zuerst möchte ich kurz aufzeigen, welche zentralen Rahmenbedingungen aus meiner Sicht erfüllt sein müssen, damit ein guter Unterricht möglich ist. Danach lege ich Ihnen aus einigen Bereichen wie Lernen, Üben, Erklären etc. an konkreten Beispielen aus dem realen Unterrichtsalltag dar, worin ich den Mehrwert dieser Technologie für den Fachunterricht sehe. Damit möchte ich Ihnen aufzeigen, dass in einer Tablet-Klasse durchaus mit konventionellen Unterrichtsmethoden unterrichtet werden, die Methodenvielfalt aber dank zahlreicher Möglichkeiten beliebig erweitert werden kann. Der Lehrperson fällt dabei teilweise eine neue Rolle zu, sie bleibt aber wichtig wie eh und je.

TitelVideobasiertes Lernen – Erklärvideos und mehr
AutorSina Schärer, Institut für Weiterbildung und Medienbildung PHBern
Zeit14:00 - 14:30
Beschreibung Die Bildersprache ist ein sehr mächtiges Instrument, welches viel Potenzial für das Lehren und Lernen birgt. Das menschliche Gehirn kann Bilder bis zu 60.000 Mal schneller verarbeiten als Text. Doch wie kann dies für den eigenen Unterricht zielbringend eingesetzt werden? Lernen mit Videos beschränkt sich schon lange nicht mehr nur auf Tutorialanleitungen zum Nachmachen, sondern bietet unterdessen eine Fülle an didaktischen Möglichkeiten. Im Themenreferat erwartet Sie eine Tour d’Horizon rund um das videobasierte Lernen, belegt mit Erkenntnissen aus der Gehirnforschung, einen Einblick in didaktische Einsatzszenarien aus der Praxis und dem Schul- und Weiterbildungsalltag sowie einen Ausblick auf aktuelle Trends im und rund um das Lehren und Lernen mit Videos. Sie werden zudem miterlebt haben, wie Visual Storytelling in der Informationsvermittlung lernfördernd eingesetzt werden kann.

TitelDigitales Lernen – wie gehen die Schüler/-innen damit um? (2/2)
AutorMarco Arni, Kantonsschule Zofingen
Zeit14:45 - 15:15
Beschreibung Wie funktioniert digitales Lernen in der Praxis? Wie gehen Schülerinnen und Schüler in ihrem Schulalltag mit den digitalen Lernangeboten um? Welche Strategien und Techniken haben sich für sie als „good practice“ bewährt? In Form eines offenen Schulzimmers zeigen Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Zofingen, wie sie im Schulalltag mit BYOD arbeiten und umgehen. Anhand konkreter Beispiele aus dem Alltag sollen sich Gespräche und Diskussionen mit Gymnasiastinnen und Gymnasiasten über Möglichkeiten, Chancen, aber auch Grenzen des digitalen Lernens entwickeln.

TitelOffice 365 im Unterricht - Kollaboration par excellence
AutorPatrick Scheppler, Berufs- und Weiterbildung Zofingen, AG
Zeit14:45 - 15:15
Beschreibung Wie können ausgewählte Tools aus der kostenlosen Office 365-Palette gewinnbringend verknüpft werden, um eine interaktive, digital/analog-gemischte Lehr- und Lernsequenz zu gestalten, inkl. Lernzielkontrollen und Hausaufgaben? Im Fokus der Präsentation stehen die Tools Microsoft Teams und OneNote - ergänzt mit Microsoft Forms und weiteren Tools der Office 365-Palette. Freuen Sie sich auf eine halbe Stunde vollgepackt mit Inputs aus der mehrjährigen BYOD- und Office 365-Erfahrung des Präsentators.
www.o365goestoschool.ch

TitelChancen des digitalen Unterrichts: 3 Praxisbeispiele
AutorJulia Erdin, iconomix, Schweizerische Nationalbank
Zeit14:45 - 15:15
Beschreibung Anhand von drei Praxisbeispielen des Bildungsangebots iconomix.ch der Schweizerischen Nationalbank wird aufgezeigt, welche Chancen digitaler Unterricht birgt. Ebenso thematisiert werden die Erfahrungen, die Lehrpersonen damit im Unterricht machen und welche Schwierigkeiten dabei entstehen. Das erste Praxisbeispiel ist die «Online-Challenge Finanzwissen», eine digitale Lernumgebung, die die typischen Vorteile von Gamification nutzt. Die Lernenden testen und erweitern dabei spielerisch ihr Finanzwissen über drei Levels von einfach bis anspruchsvoll. Die Lehrperson kann Lernfortschritte beobachten und analysieren. Ebenfalls ein grosses Potenzial für den Unterricht bieten Videos: sowohl aus Sicht der Lehrperson und der Lernenden, aber auch aus didaktischer Sicht. iconomix.tv illustriert vor allem ersteres: Es ist eine Sammlung didaktisch angereicherter Videos zu wirtschaftlichen Themen. Das dritte Praxisbeispiel zeigt das didaktische Potential von Videos: der «Flipped Classroom» Unterricht kombiniert Video-gestützte Selbstlernphasen mit Plenumsunterricht, der sich auf Fragen, Übungen, Diskussion und Transfer konzentrieren kann.
www.iconomix.ch
www.iconomix.ch/de/challenge

TitelVirtual Reality als immersives Hilfsmittel im Unterricht
AutorDr. Ivan Moser, Institut für Fernstudien- und eLearningforschung
Zeit14:45 - 15:15
Beschreibung Bei der Einführung ihrer Virtual Reality Brillen überboten sich die grossen Technologiekonzerne gegenseitig mit kühnen Voraussagen über die künftige Verbreitung ihrer Technologie. Mittlerweile ist der Hype verflogen und der Erfolg von Virtual Reality (VR) blieb bislang hinter den Erwartungen zurück. Nichtsdestotrotz bietet VR vielseitige Einsatzmöglichkeiten im Unterricht, dessen Erforschung die Wissenschaft intensiv beschäftigt. Nebst der Simulation von aufwändigen Lernobjekten ermöglicht es VR auch, interaktive Lernumgebungen zu schaffen, in denen Studierende gemeinsam an einem Problem arbeiten können. Im Projekt „Virtual Reality and Learning Activities“ haben wir rund 180 Studierende in Dreiergruppen eine anspruchsvolle Aufgabe lösen lassen. Unsere Resultate weisen darauf hin, dass VR bezüglich Gedächtnisleistung und Entscheidungsfindung einer Face-to-Face Interaktion ebenbürtig ist. Dieser Befund soll den Anstoss dafür geben über Anwendungsfälle nachzudenken, wo VR als immersives Hilfsmittel einen echten Mehrwert im Unterricht bieten könnte.
www.ffhs.ch
projectvirla.netlify.com/

TitelAkzentfach Digikom
AutorMichael Franck, Dominique Metzler Kantonsschule Zofingen
Zeit14:45 - 15:15
Beschreibung Im Kanton Aargau belegen Schülerinnen und Schüler in den beiden ersten Jahren an der Kantonsschule ein Akzentfach von 3 Wochenlektionen. Die Kantonsschule Zofingen bietet unter anderem das Akzentfach "Digitale Kommunikation", kurz ADiK an. In diesem Fach werden drei Schwerpunkte vermittelt und praktisch vertieft: Kenntnisse in Webentwicklung (HTML/CSS), im Dokumentieren (Filmsprache) und in digitaler Bildgestaltung. Die Referenten werden an praktischen Bespielen einen konkreten Einblick in diesen Unterricht gewähren.

TitelSimple BYOD-Anwendungen für den (Biologie-) Unterricht
AutorMarkus Ruch, Kantonsschule Zofingen
Zeit14:45 - 15:15
Beschreibung Auch im Biologieunterricht verlangt der Ansatz von „Bring Your Own Device“ (BYOD) nach plattformunabhängigen Lösungen. Die Lernenden können mit ihren Geräten viele Unterrichtsziele erreichen, ohne dass dazu Klassensätze von teuren Zusatzgeräten und Software angeschafft werden müssen. Markus Ruch, Biologielehrer an der Kantonsschule Zofingen, stellt anhand von Unterrichtsbeispielen einfache und günstige Ideen für die Verwendung der Schülergeräte im Unterricht vor: Mächtige Open-Source-Software für den Rechner, kostenfreie Funktionen und Apps für das Mobiltelefon und praktische technische Hilfsmittel für den Einsatz der Handykamera. Das Angebot richtet sich vor allem an Lehrpersonen mit wenig BYOD-Erfahrung im Biologieunterricht, aber auch erfahrene BYOD-Spezialisten sind Zwecks Austausch guter Ideen sehr willkommen!

TitelWeniger korrigieren und bessere Schülerleistungen mit www.istest2.ch!
AutorJürg Widrig, Kantonsschule Romanshorn, TG, Uni und PH Zürich
Zeit14:45 - 15:15
Beschreibung Das webbasierte Prüfungsprogramm www.istest2.ch bietet viele Vorteile: - isTest entlastet die Lehrperson durch die automatische Korrektur massiv. - isTest liefert sowohl den Lernenden als auch der Lehrperson eine differenzierte Rückmeldung über den aktuellen Leistungsstand - Die Leistungen der Lernenden werden noch besser dank dem Einsatz von Probeprüfungen; so sehen die Lernenden individuell und schnell, wo noch Lernbedarf besteht. - Die Zusammenarbeit in der Fachschaft oder über die Schule hinaus wird durch isTest massiv erleichtert. Bereits existieren für den Austausch freigegebene Testfragensammlungen (aktuell > 34'000 Fragen!) und Kooperationen in und über Schulhäuser hinaus. - isTest ist einfach in der Handhabung, bietet aber viele Fragetypen und Korrekturarten, so dass nicht nur Lernziele im Bereich der Reproduktion geprüft werden können, sondern auch Reorganisations- und Transferfragen bis hin zu problemlösendem Denken. In diesem Referat lernen Sie isTest2 an praktischen Beispielen aus der Praxis kennen.

TitelLernen und Lehren mit Moodle und OneNote
AutorMatthias Stebler, Kaufmännisches Bildungszentrum Zug
Zeit15:30 - 16:00
Beschreibung Wir am Kaufmännischen Bildungszentrum Zug sind überzeugt, dass selbstgesteuertes Lernen für den Wissensaufbau und vor allem für die Kompetenzförderung erfolgversprechend ist. Digitale Tools wie Moodle oder OneNote unterstützen selbstgesteuertes Lernen im und ausserhalb des Unterrichts. Anhand eines Englischkurses wird aufgezeigt, wie Moodle und OneNote für das selbstgesteuerte Lernen eingesetzt werden können und welchen zusätzlichen Mehrwert OneNote für die Kollaboration im Schulzimmer bietet. Auch die Zusammenarbeit im Lehrkörper wird durch die digitalen Tools gefördert. Wir setzen auf eine Kombination von Moodle und OneNote. Weshalb werden Sie in diesem Referat erfahren.

TitelDie Online-Mediathek und Filmplattform nanoo.tv
AutorThomas Schenker, Bischoff AG
Zeit15:30 - 16:00
Beschreibung Die Medienplattform ermöglicht es, audiovisuelle Inhalte (TV- und Radio-Sendungen, DVDs, Webvideos) mit wenigen Klicks aufzuzeichnen, zu speichern, zu bearbeiten, zu ordnen und mit Lernenden und Lehrenden zu teilen. Zudem können die teilnehmenden Schulen auf das gesamte von allen Schulen gesammelte Filmmaterial zugreifen: Das sind zurzeit schon über 170 000 Erklärvideos, Tutorials, TV- und Radiosendungen, Dokumentar- und Spielfilme. Rund 17 000 Nutzende aus 18 Kantonen tragen dazu bei, dass das Archiv jeden Tag weiter ausgebaut wird. In dieser Präsentation wird gezeigt, wie das Tool den Unterricht bereichert und vereinfacht.
www.nanoo.tv

TitelDigitalisierung – Erwartungen der Wirtschaft an die Schule
AutorBeat Dobmann, Hightech Zentrum Aargau AG, Aargau
Zeit15:30 - 16:00
Beschreibung Die Digitalisierung verändert unsere Arbeitsweise radikal und in einem noch nie dagewesenen Tempo. Im Gegensatz zu den vorhergehenden 3 industriellen Revolutionen betrifft die 4. Welle den Industriesektor und den Dienstleistungssektor gleichermassen. Der Treiber hinter der Digitalisierung ist die enorme Entwicklung im Gebiet der Informatik und der Telekommunikation (ICT), die noch lange nicht abgeschlossen ist. Dank Methoden wie Machine Learning und Deep Learning erbringen Computer echte kognitive Leistungen und dringen damit in eine menschliche Kernkompetenz vor. Mehr noch: Computer haben das Lernen gelernt. Die Frage, was den Menschen bleibt, wenn der Computer sich anschickt, uns zu überholen, liegt auf der Hand. Anhand von Projektbeispielen aus der industriellen Praxis wird aufgezeigt, was heute schon möglich ist und wohin die Reise gehen könnte.

Titel(E-)Assessment im digitalen Zeitalter
AutorUrsula Schwander, Universität Basel, Vizerektorat Lehre, Ressort Learning & Teaching
Zeit15:30 - 16:00
Beschreibung Die Digitalisierung durchdringt sukzessive die Gesellschaft und hat längst auch die Hochschulen erreicht. Um den Herausforderungen des digitalen Wandels proaktiv zu begegnen, vor allem aber auch um die damit verbundenen vielfältigen Chancen zu nutzen, hat die Universität Basel Ende des Jahres 2018 die Strategie „Digitalisierung in der Lehre“ verabschiedet. Vor dem Hintergrund dieser Strategie und den darin formulierten Kernzielen befasst sich dieser Vortrag mit der Frage, wie sich etablierte Bewertungs- und Prüfungskulturen im Zuge der Digitalisierung weiterentwickeln lassen und wie das Potenzial digitaler Technologien ausgeschöpft werden kann. Darüber hinaus werden Szenarien aus unterschiedlichen Fachgebieten vorgestellt, die beispielhaft zeigen, wie alternative Formen der Leistungsüberprüfung aussehen könnten.

Titelsmartmusic – Interaktive Klavierbegleitungssoftware
AutorWalter Feldmann, Flötist/Komponist, Kantonsschule Zofingen und Alte Kantonsschule Aarau
Zeit15:30 - 16:00
Beschreibung smartmusic ist eine Software, die für diverse Instrumente – hauptsächlich Blasinstrumente – Klavier- bzw. Bandbegleitungen spielt. Sie ist sehr preiswert, kostet 40$ pro Jahr und bietet sehr vieles: Sie basiert auf dem in den 80er Jahren am Ircam in Paris entwickelten score follower, d.h. es ist ihr möglich, dem Spieler in Echtzeit zu folgen, Fermaten abzuwarten, Tempoänderungen zu übernehmen und vieles mehr. Ein Programm, das sowohl für Studierende als auch für (nicht immer klavierversierten) Lehrpersonen von grösstem Nutzen sein kann. Diese Präsentation will die Software und ihre Möglichkeiten vorstellen:
  • Begleitung der Literatur des klassischen Repertoires
  • Bandplaying vernetzt
  • Begleitete Exercises (Rhythmen, Tonleitern etc.) allen möglichen Muster und Transpositionen
  • Programmierbarkeit sämtlicher Parameter (inkl. Transposition, Tempoveränderung, Empfindlichkeit des Followers, etc.
  • Möglichkeit der Herstellung eigener Begleitungen (mit Notationsprogramm Finale)
  • etc.

Titel
Autor
Zeit15:30 - 16:00
Beschreibung

Titel«Bildschirm-Moleküle»
AutorDr. Roland Hoos, Kantonsschule Zofingen
Zeit15:30 - 16:00
Beschreibung Im Chemie- und Biologieunterricht sind Molekülbaukästen ein häufig einsetzbares, bei Schülern wie Lehrpersonen gleichermassen beliebtes Instrument, mit dem sich Molekül-Strukturen und zwischenmolekulare Wechselwirkungen wesentlich anschaulicher als auf Papier darstellen lassen. Allerdings stehen solche Molekülbaukästen aus Kostengründen oft entweder überhaupt nicht oder nur in ungenügender Anzahl zur Verfügung. Ausserdem lassen sich aus Zeitgründen grössere Moleküle wie die von Hormonen oder Proteinen mit solchen Baukästen praktisch nicht bauen. Das WWW, BYOD und elektronische Molekülbaukästen, welche kostenlos heruntergeladen und auf jedem Laptop installiert werden können, schaffen hier Abhilfe. Was bis vor wenigen Jahren dem universitären Lehrbetrieb vorbehalten war, kann nun auch an der Mittelschule eingesetzt werden. Wie dies im Unterrichtsalltag aussieht und aussehen könnte, wird in diesem Referat anhand verschiedener Beispiele zur Anwendung im Grundlagenfach Chemie, im Schwerpunktfach Biologie / Chemie und in den Ergänzungsfächern Chemie und Biologie vorgestellt. Zuhörer bekommen eine Vorstellung davon, welche Möglichkeiten und Grenzen sich aus der Anwendung elektronischer Molekülbaukästen ergeben. Entsprechende Unterrichtsmaterialien werden zur Verfügung gestellt.
avogadro.cc
jmol.sourceforge.net
www.openrasmol.org
pymol.org/2/

TitelAuf in die Zukunft – was erwartet uns in einer digitalisierten Arbeitswelt?
AutorProf. Dr. Alexandra Cloots, FHS St. Gallen
Zeit16:15 - 16:45
Beschreibung
Die Digitalisierung verändert unsere Arbeit bzw. hat sie schon in einigen Bereichen sehr stark verändert. Was heisst dies für unterschiedliche Berufsbereiche und welche digitalen Kompetenzen werden von uns zukünftig erwartet?

TitelSimple BYOD-Anwendungen für den (Biologie-) Unterricht
AutorMarkus Ruch, Kantonsschule Zofingen
Zeit16:15 - 16:45
Beschreibung Auch im Biologieunterricht verlangt der Ansatz von „Bring Your Own Device“ (BYOD) nach plattformunabhängigen Lösungen. Die Lernenden können mit ihren Geräten viele Unterrichtsziele erreichen, ohne dass dazu Klassensätze von teuren Zusatzgeräten und Software angeschafft werden müssen. Markus Ruch, Biologielehrer an der Kantonsschule Zofingen, stellt anhand von Unterrichtsbeispielen einfache und günstige Ideen für die Verwendung der Schülergeräte im Unterricht vor: mächtige Open-Source-Software für den Rechner, kostenfreie Funktionen und Apps für das Mobiltelefon und praktische technische Hilfsmittel für den Einsatz der Handykamera. Das Angebot richtet sich vor allem an Lehrpersonen mit wenig BYOD-Erfahrung im Biologieunterricht, aber auch erfahrene BYOD-Spezialisten sind Zwecks Austausch guter Ideen sehr willkommen!

Info

Datum: 12. September 2019
Zeit: 13:00 - 17:30
Ort: Kantonsschule Zofingen
Anmeldeschluss: 23. August 2019
Kosten: 30.- (Lehrpersonen & Teilnehmer/innen Kanton Aargau) 50.- (ausserkantonal)

Kontakt

Kantonsschule Zofingen
Strengelbacherstrasse 25B
4800 Zofingen

062 745 57 40
info@kszofingen-digitalday.ch
www.kszofingen-digitalday.ch

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